Härtester Trabifahrer

Gesucht wurde:

Der Härteste, derzeit noch lebende Trabantfahrer weltweit.
Diesen Titel vergaben die weiblichen Trabifans aus dem Münsterland, auf ihrer
Letzten Versammlung unter dem Vorsitz von Trabisuperfan Miss Kitti im Jahre 2005 nun zum ersten mal. Dieser Wettbewerb steht unter dem Motto: No Fight, no Glory. Weicheier, Unterhosenselbstbügler und Traumhochzeitmitheuler haben nicht den leisesten Hauch einer minimalen Chance. Du solltest mindestens ein „An Tankstellenraucher“ oder ein mit „Nasenbluten Hai entgegen Schwimmer“ sein. Denn: Nur die härtesten werden Steine.

Gesucht wurde ein Trabantfahrer, den nichts, aber auch gar nichts schrecken kann, ein richtiger „Ironarsch“ also, der Nachts von Steilkurven träumt .

Sein Motto sollte sein: „No Risk, No Fun“ und „Alter schützt vor Vollgas nicht“
Ein offizieller Sponsor der Bußgeldstelle, der sich für sein Trabanthobby extra die Nerven operativ entfernen ließ und der alte Autos Interessanter wie alte Frauen findet, der mit seinem Trabi losknattert, das Fürchten zu lernen. Er sollte völlig schmerzfrei sein mit Autos, deren Fahrwerke „Shakira“ gleichen, wenn sie auf glühenden Kohlen tanzt. Läuft nicht, gibt’s für ihn niemals und der Satz: „schraubst du noch oder fährst du schon“ treibt ihn zu Höchstleistungen an, Luzifers Hammer wieder seine 26 ganz fiesen PS zu entlocken. „Tage des Donners“ sind die Belohnung für die zahlreichen Stunden in der Werkstadt.

Born to Run, Feel the Fire, keiner Fliegt tiefer und „Komfort? is nich“ sollten
alle Nervenzermürbenden Reparaturen vergessen lassen. No Airbag, sterben wie Männer, darf ihn nicht schocken.

Denn der Wahnsinn hat einen Namen:
Trabant. Not for Everybody. Diese hohen Ansprüche erfüllten und übertrafen bisher als einziger der Trabantfahrer Werner. Bei unzähligen Reparaturen bewies er Nervenstärke, denn Trabi defekt ist, wie wenn ihre Haare ohne Sie ausgehen. Seine heilenden Hände sind dabei sehr von Vorteil. Bei TÜV Sonderabnahmen zuckte er mit keiner Wimper. Beim Geräusch eines festgehenden Motors rastet er nur noch gelegentlich mal aus. Wütend macht ihn ab und zu eine verreckte Kurbelwelle. Wenn andere Autos seine Trabis rammen könnte er aus der Haut fahren, tut es aber dann doch nicht und hat plötzlich Dollarzeichen in den Augen. Die liebvollen Worte für den Finanzminister beim Erhalt des KFZ Steuerbescheides kann man hier leider nicht wiedergeben.

Über gestochen scharfe Radarfotos kann er nur noch müde lächeln. Bei einem schweren Verkehrsunfall wurde er unter mysteriösen Umständen sehr schwer verletzt. Auszug aus dem Polizeibericht vom 1. April 2005. Der Trabantfahrer Werner K. aus S. befuhr mit seinem Wagen zügig die gut ausgebaute Landstraße mit etwa 87 Stundenkilometer. Eine urplötzlich im Rückspiegel auftauchende „Dodge Viper“ bemerkte er erst, als diese mit einem ungeheueren Geschwindigkeitsüberschuss an seinem Trabi vorbei donnerte, so das er dachte, der Trabi steht. Er öffnete die Tür und stieg aus…..

Sein Wahlspruch lautet: Woher du kommst will keiner wissen, was du fährst ist viel wichtiger. Solltest Du widererwarten noch härter sein, oder jemanden Kennen der noch härter ist als Werner, dann melde dich bitte mit Bild und schriftlicher Begründung bei: misskitti@trabigeil.de

Vielleicht wirst du dann „der Härteste, derzeit noch lebende Trabantfahrer weltweit.“